FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Fräsen von Fußbodenheizungen
Was kostet es, eine Fußbodenheizung fräsen zu lassen – und gibt es Förderungen?
Die Kosten liegen je nach Gegebenheiten bei etwa 30 € bis 60 € pro Quadratmeter. Damit ist das Fräsen der Fußbodenheizung deutlich günstiger als eine klassische Nachrüstung mit Estrich-Neuaufbau. Ob Fördermittel in Frage kommen, hängt vom individuellen Sanierungsprojekt ab. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder im Rahmen einer energetischen Sanierung können staatliche Förderungen über die BAFA oder KfW möglich sein. Eine Fachberatung lohnt sich in jedem Fall.
Kann ich während des Fräsens der Fußbodenheizung in meiner Wohnung bleiben?
Das Fräsen der Fußbodenheizung erfordert freien Zugang zu den Böden, das Entfernen aller Bodenbeläge und eine staubarme, aber dennoch handwerklich intensive Umgebung. Für eine saubere und zügige Umsetzung sollte der Wohnbereich während der Arbeiten unbewohnt sein – auch aus Sicherheitsgründen.
Wie flexibel ist das System nach dem Fräsen der Fußbodenheizung?
Nach dem Fräsen der Fußbodenheizung werden die Rohre im Estrich verlegt und die Kanäle verschlossen – das macht das System besonders langlebig und wartungsarm. Nachträgliche Änderungen am Leitungssystem sind daher nur mit erheblichem Aufwand möglich. Eine sorgfältige Planung im Vorfeld ist deshalb besonders wichtig.
Wie lange dauert das Fräsen einer Fußbodenheizung?
Das Fräsen einer Fußbodenheizung geht in der Regel sehr schnell. In vielen Einfamilienhäusern oder Wohnungen kann die Fräsarbeit bereits innerhalb von ein bis zwei Tagen abgeschlossen werden. Anschließend werden die Heizrohre in die gefrästen Kanäle im Estrich eingelegt, der Verteiler angeschlossen und eine Dichtheitsprüfung durchgeführt.